SELFCARE- WERKSTATT

Meine Liebe zum Handwerk…

Schon vor dem Ende meiner Schulzeit wusste ich, dass ich Masseurin werden möchte. Nicht weil es der Beruf meines Vaters ist, sondern weil mich das Handwerk an sich fasziniert hat. Es ist wie ein Puzzle oder Rätsel… der Aufbau der Muskelschichten, wie man auf sie einwirken kann… und die Frage, wo man ansetzt um den Muskel zu manipulieren. Längsfriktion oder Querfriktion? Faszie oder Muskel? Jede Kund*in ein ganz eigener Fall mit einer individuellen Geschichte.
Ausgebildet zur gewerblich geprüften Masseurin erhielt ich meinen „Feinschliff“, die Liebe zum Detail und den Blick für das Wesentliche von meinem Vater. Heute bin ich sehr dankbar dafür, einen Beruf ausüben zu dürfen, der mich mit so viel Freude erfüllt.

Mein Leben mit Yoga…

Meine erste Begegnung mit Yoga war ein Yogabuch meiner Großmutter. Ich erinnere mich, wie ich im Alter von fünf bis sechs Jahren in ihrem Wohnzimmer auf dem Teppichboden die verschiedenen Stellungen ausprobierte. Mit zwölf Jahren nahm mich meine Mutter in meinen ersten Yogakurs mit und damit wurde Yoga zum fixen Bestandteil meines Lebens. Es hat mich fasziniert und nicht mehr losgelassen. Mal war ich der täglichen Praxis völlig verfallen und dann trat es auch mal etwas mehr in den Hintergrund, aber es war nie verschwunden. Heute, als Mutter von zwei wunderbaren Kindern, ist Yoga mein Ausgleich der mich physisch und psychisch stabilisiert.

Gesundheitskompetenz – eine Herzensangelegenheit…

Die eigene Gesundheitskompetenz wirkt sich direkt auf die persönliche Gesundheit und unser Gesundheitsverhalten aus, sie spielt also eine wesentliche Rolle in allen Gesundheitsfragen mit denen wir in unserem Alltag konfrontiert werden.
Im Rahmen meiner Masterthesis durfte ich mich intensiv mit der Frage der Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen in Österreich auseinandersetzten. Dabei wurde mir deren große Bedeutung, einerseits für die einzelenen Individuen und auf der anderen Seite für die Gesellschaft als Ganzes, bewusst.
Mit meinen Seminaren abgestimmt auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene, möchte ich ein Angebot zur Steigerung der Individuellen Gesundheitskompetenz schaffen.

Lebensziele verfolgen…

Ich verstehe mein Leben als Projekt, das ist vermutlich die Projektmanagerin in mir… Es wird geplant, noch öfter geirrt und vor allem nach Zielen gestrebt… immer in Bewegung durch Höhen und Tiefen.
Ausgehend vom Modell der Salutogenese, entwickelt von Aron Antonovsky, bewegen wir uns ein Leben lang auf einem Gesundheitskontinuum zwischen zwei Polen. Im Coaching zielen wir auf die Stärkung des Koharänzgefühls ab. Wir beschäftigen uns dabei mit drei zentralen Komponenten:
der VERSTEHBARKEIT – Wie ist meine Ausgangslage? der HANDHABBARKEIT – Wie kann ich mit der Situation umgehen? / Was kann ich beeinflussen? und der BEDEUTSAMKEIT – Was treibt mich an? – die Frage nach dem Sinn. Die Überlegung sich an Potentialen zu orientieren und die eigene Mentale Gesundheit als Kontinuum zu verstehen fasziniert mich und prägt meinen Umgang mit den Herausforderungen des Lebens.

Christina Zwettler-Hojsa, MSc

Dr. Karl Kasenbacher

Hier gehts zur Gruppendynamik

https://www.kasenbacher.com/